Angekommen.

In guter Gesellschaft.

In guter Gesellschaft.

Das Plüschmonster ist vom Verkäufer (dem ich auch das obige Bild verdanke) zu meiner Lieblingswerkstatt getrailert worden. Jetzt folgt die Bestandsaufnahme – und dann die Instandsetzung. Ziel ist ein H zu vertretbaren Kosten. Wenn nicht wesentlich mehr zu machen ist als bis jetzt bekannt könnte das sogar klappen…

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Das (post)moderne Berlin: Paulsternstraße

U-Bahnhof Paulsternstraße (U7).

Entwurf: Rainer G. Rümmler

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Liebe Leute, kauft Winterreifen!

Nein, Ganzjahresreifen zählen nicht. Früher sagte man, die seien für Sommer und Winter gleich geeignet: nämlich für beides gar nicht.

So wird das auch diesen Winter wieder aussehen.

So wird das auch diesen Winter wieder aussehen.

Das ist, wenn man sich die Reifentests der letzten Jahre besieht, so nicht mehr immer richtig. Der ADAC hat neben Winter- auch wieder Ganzjahresreifen getestet. Von vier getesteten Reifen seien zwei “ausreichend” und zwei “nicht empfehlenswert”. Schaut man sich den Test einmal genauer an stellt man fest, daß der einzige für mich dort in Frage kommende Reifen, der Uniroyal, wegen seiner Performance auf trockener Straße abgewertet wurde. (Im Gegensatz zu den Winterreifentest erfolgt die Trocken-Bewertung bei den Ganzjahresreifen zusammen mit den Sommerreifen. Macht ja auch Sinn.)
Der Uniroyal scheint mit Schnee und Eis leidlich brauchbar und von den gesteten Reifen am Besten klarzukommen. Er sieht ja auch aus wie ein Winterreifen. Aber seine Sommereigenschaften seien genauso mies wie bei echten Winterreifen, weshalb er eben vom ADAC gnadenlos auf das Ergebnis der Sommer-Disziplin abgewertet wurde. Da stellt sich dann die Frage, warum man nicht gleich einen Winterreifen kauft…

Aber ich schweife ab. Auch wenn es also mittlerweile einige wenige Ganzjahresreifen mit leidlich brauchbarer Winterleistungsfähigkeit zu geben scheint (die dann wie ein Winterreifen im Sommer versagen), so ist das doch bei weitem nicht üblich. Die meisten Ganzjahresreifen setzen ihren Schwerpunkt immer noch in den anderen drei Jahreszeiten, suggerieren aber, man könnte mit ihnen auch im Winter fahren. Völlig unabhängig von der M+S-Kennung sollte man das aber nicht tun.

In einer Diskussion auf Motor-Talk schreiben die Nutzer Taxidiesel

Ich wundere mich jedenfalls immer, wie man so gravierende Unterschiede feststellen kann, vielleicht hätte ich bisher einfach Glück oder ich merk einfach nix ?

und Tazio1935:

Das spricht für einen sensiblen Umgang mit Pedalerie und Lenkrad. Ein “eckiger” Fahrstil offenbart sich auf unschöne Weise, wenn es bei Schnee und Glatteis wenig Grip gibt. Wenn man unter solchen Bedingungen oft über durchdrehende Räder und Rutschen zu klagen hat, muss das nicht unbedingt immer nur am falschen Reifen liegen.

Ja, da ist natürlich was dran. Ein guter Kraftfahrer macht schon eine Menge aus. Sieht man ja auch im Gelände. Wo der eine mit einem Geländewagen steckenbleibt fährt der andere mit einem Panda durch.
Allzu eckig kann mein Fahrstil aber nicht sein, sonst hätte ich mich bei den Kunststücken meiner wilden Jugend wesentlich öfter festgefahren… Und meinen Erfahrungen nach merkt man den Unterschied mehr als deutlich.

Es geht ja auch nicht nur ums durchkommen, es geht auch um das wie. Mag sein, daß man mit einem guten (wobei ich noch nie einen guten Ganzjahresreifen erfahren durfe) Ganzjahresreifen im Winter auch noch irgendwie durchkommt (mit dem Goodyear-ganzjahresbereiften Dienstfocus habe ich es ja damals auch irgendwie durch die Eifel geschafft), aber wo der Focus wie auf rohen Eiern gefahren werden mußte hatten meine Privatwagen mit Winterreifen anständigen Grip und waren lenk- und bremsbar. Und das lag sicher nicht am schlechten Fahrwerk des Focus (das ist somit das beste, was man in einem aktuellen Fronttriebler kaufen kann). Daß sich mein Fahrstil beim Umsteigen ins andere Auto komplett ändert, ich den Saab folglich sanft und den Focus eckig gefahren sei halte ich auch eher für unwahrscheinlich. Ich mag Autos. Und ich mag es, effizient zu fahren. Beschleunigen ist (im Alltag) doof. Dieser Fahrstil – entspanntes, vorausschauendes Gleiten – funktionierte in 90 und 900 in der verschneiten Eifel ganz hervorragend, im Focus dagegen hatte man immer das Gefühl, man rutscht gleich irgendwo gegen.

Klar, für einen direkten Vergleich müßte man dieselbe Strecke direkt hintereinander mit beiden Reifen fahren. Hab ich natürlich nicht gemacht. Nur mit beiden Autos – und fand den Unterschied bemerkenswert genug.

Turboseize empfielt: Michelin Alpin.

Turboseize empfielt: Michelin Alpin.

Das zweite, was mich an Ganzjahresreifen Reifen mit schlechten Wintereigenschaften nervt: sie wirken nicht nur auf den Fahrer und die Insassen des damit bereiften Wagens, sondern auch auf andere. Was hilft es, wenn man selber sicher unterwegs ist, wenn einem dann jemand anderes in die Karre oder über die Füße rutscht? Oder noch viel banaler: warum bricht in Berlin oder im Ruhrgebiet bei der ersten Schneeflocke der Verkehr völlig zusammen? Weil die Leute alle nicht Autofahren können? Oder weil es mit deren Ganzjahresreifen (gefühlt hat in den beiden Gegenden niemand echte Winterreifen) eben wirklich nicht schneller von der Ampel weggeht?

Ich hatte vor ein paar Jahren mal ein lustiges Erlebnis in Berlin. Ich war aus Norden über die kaum geräumte Stettiner Autobahn gekommen, hatte im (ungeräumten) Prenzlauer Berg einen Parkplatz gefunden und lief gerade zu Fuß zu meinem einige Häuserblöcke entfernten Ziel, als mich eine aparte, wenn auch leicht verzweifelt und verfroren wirkende junge Dame ansprach und um Hilfe bat. Ihr Kleinstwagen (Fiat Panda, Punto oder sowas in der Art) stecke auf seinem Parkplatz fest, sie bekomme den nicht aus der Parklücke heraus. Ob ich vielleicht schieben könnte?

Zum Schieben war ich selbstverständlich zu faul. Schlüssel geschnappt, kurzer Blick auf die Reifen – jawoll, Profil hat ‘se reichlich, Blick auf den Schnee – drei oder vier Zentimeter waren es, dazu der unvermeidliche Hügel zwischen der Fahrbahn und den geparkten Autos. Das machste doch mit links dachte ich…
Nö. Keine Chance. Weder mit viel Gefühl im Kupplungspedal noch mit dem “Herausschaukeln”, wie ich es zu 123er-Zeiten auf nassen Wiesen regelmäßig üben mußte war da irgendwas zu machen. Schließlich habe ich doch geschoben. Zum Glück waren Auto und Dame sehr zierlich.

Aus lauter Dankbarkeit bestand sie darauf, mich bis zu meinem Ziel mitzunehmen. Gefühlte zwei Kilometer vor einer Kreuzung, die ich unmittelbar zuvor selber passiert hatte, bremste sie aus Schrittgeschwindigkeit an – und wir fuhren Schlitten. Wirklich beängstigend. Auf meine Frage “Du hast aber schon Winterreifen drauf?” Kam ein strahlendes, “Klar, Ganzjahresreifen!”

Zum Glück konnte ich an der nächsten Ecke aussteigen. Da war mir plötzlich auch egal, wie charmant das Ding doch war. Aber plötzlich verstand ich, warum in Berlin im Winter nichts mehr geht.

Leute, kauft Winterreifen.

Disclaimer: nein, der Verfasser hält zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels keine Anteile an Michelin (prüft aber ein Investment). Hinter dem Lob stecken also (noch) keine Eigeninteressen – aber gute Reifen sind einfach eine feine Sache.

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Neues vom Plüschmonster

Der Verkäufer benachrichtigte mich gestern, daß er den Wagen aller Voraussicht nach noch in dieser Woche zu meiner Werkstatt würde bringen können. Dort erfolgt dann eine genaue Bestandsaufnahme, und, sollte der der Zustand den Erwartungen entsprechen, die Grundinstandsetzung zur Wiederherstellung der Fahrfähigkeit und zum Erwerb des Oldtimerkennzeichens.

Bis dahin füttere ich die Vorfreude mit den Bildern.

Die Anzeige.

Die Anzeige.

Die Fakten
Saab 900 GLE, vermutlich Modelljahr 1984 (EZ 12/83).
Karosserieform: Sedan
Motor: b201 Sauger. 2 Liter, 8 ventile, kein Turbolader. Je nachdem ob mit oder ohne Kat (das ist noch unbekannt) 110 oder 118PS.
Kraftübertragung: automatisches Dreiganggetriebe
Innenausstattung: rotes Plysch (ja, die Schweden schreiben das mit y. Gut, die schreiben klein… also “plysch”)
Sonderausstattungen: Schiebedach, Agrarhaken.

Folgende Bilder erreichten mich nach dem Kauf. (Ausschlaggebend für die Zusage war ein den Wagen hypender Artikel des saab-youngtimer-blogs, der mich in der Hotellobby auf den Transit zum Flughafen wartend erreichte und befürchten ließ, meine auf Zeit spielende Verhandlungstaktik aufgrund Interesses Dritter nicht mehr allzulange durchhalten zu können.) Also, hier die Bilder des Verkäufers (der alle hier abgebildeten Mängel fairerweise auch zuvor per Telephon und mail kommuniziert hatte):

Unangenehm ist der Rost am linken Vorderkotflügel – hoffentlich kann man dort beilackieren und muß nicht gleich den ganzen Kotflügel machen lassen (müßte ob der Lichtkanten eigentlich machbar sein). Der Antriebswellentunnel wird wohl ein paar hunderter Kosten. Kofferraumboden sieht gut aus, und der Rost an der Beifahrertür… ja mei. Nicht schön, aber auch kein Beinbruch. (Eigentlich sind die Türen bei 900ern immer durch, und meistens sehen sie schlimmer aus.)

Was die Bilder nicht zeigen, was mir aber am meisten Sorgen macht ist das Laufgeräusch des Motors. Das wird vom Verkäufer und vom Besichtigungsteam des Saabforums übereinstimmend als “euphemistisch gesprochen extrem rau” beschrieben, will heißen: der Ventiltrieb scheppert. Wenn der Wagen keinen Kat hat, dann hat der 8V-Motor in diesem Baujahr noch keine gehärteten Ventilsitzringe. Höchstwahrscheinlich ist das Ventilspiel also jenseits von gut und böse. Im schlimmsten Fall ist der Kopf hinüber… aber auch das Einstellen des Ventilspiels ist beim b201 nicht gerade unaufwendig. Die Ventile werden direkt über Tassenstößel von der obenliegenden Nockenwelle angetrieben und das Ventilspiel über kleine Shims unter den Tassenstößeln eingestellt. Das heißt: Zur Ventilspieleinstellung muß die Nockenwelle raus.

Ein weiterer Risikofaktor ist die K-Jetronic. Die mag lange Standzeiten nämlich überhaupt nicht. Verharzte Mengenteiler bekommt ja mit Geduld und Spucke wieder gängig, sobald da aber etwas korrodiert ist Schicht im Schacht. Laut Verkäufer habe der Wagen einige Jahre gestanden…
Es bleibt spannend.

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Der Fiat fährt wieder!

Es hat nur fast zwei Monate gedauert, alle Ersatzteile heranzubekommen. (Die Kupplungsleitung ist eine Auftragsarbeit – Originale sind für Fahrzeuge vor Modelljahr 90 nicht mehr zu bekommen. Nirgends.)

Kein Fiat Chroma, sieht nur so aus.

Kein Fiat Chroma, sieht nur so aus.

Was war passiert? Das Pedal blieb unten und der Wagen liegen. Nach einem kurzen, erfolglosen Aufenthalt bei der den Abschleppwagen betreuenden Berliner Garage, die sich außerstande sahen Ersatzteile herbeizuschaffen erbarmte sich der ADAC und brachte den Wagen dann doch endlich in den Münchner Süden. Schwedenteile.de schaffte es relativ schnell, einen der wenigen verbleibenden Kupplungsgeberzylinder (auch der ist bei Modeljahren vor 1990 anders…) in Schweden aufzutreiben und binnen 48 Werkstatt und Ersatzteil zusammenzubringen. (Hier sei mir der Hinweis gestattet, daß die Firma Schwedenteile Zugriff auf das gesamte Ersatzteilprogramm der Orio AB – vormals Saab Parts – hat und damit jedes Teil, was irgendwo in irgendeinem Lager vor sich hinlagert in der Regel binnen 48 Stunden nach Deutschland zum Kunden schaffen kann. Der Webshop deckt also nur einen kleinen Ausschnitt der lieferbaren Teile ab. Wird man dort nicht fündig empfiehlt sich eine mail oder der Griff zum Telephon.)

Und dann zerlegte sich die Kupplungsleitung, weshalb ich anstatt gemütlich mit einem 9000 dem Hauptwrack entgegenzugleiten mich eines Dienstagabends um einen Mietwagen bemühen mußte. (Es wurde ein Opel. Verriß folgt. Vorab nur soviel: Sarrazin hatte recht.) Kupplungsleitungen gibt es natürlich für dieses Modelljahr keine mehr. Also wurde eine Nachfertigung (stahlflex) beauftragt. Bis so eine Kleinstserie dazwischengeschoben wird kann es dauern. Es hieß also warten. Immerhin weiß ich seitdem, daß Smarts zwar klein und niedlich sind und eigentlich im Stadtverkehr völlig ausreichend wären (die S-Bahn fuhr mal wieder nicht – führe sie wäre jedes Auto dem ÖPNV in der Großstadt unterlegen), ich weiß aber nicht, wie dieses Hoppelfahrwerk in Verbindung mit der völlig unberechenbar schaltenden Ruckomatik jemals zur Produktion freigegeben werden konnten. Da muß bei Daimler doch jemand furchtbar gepennt haben… Es bleibt zu hoffen, daß die Auto-zum-mitnehmen-Flotte (erwähnte ich, daß ich Anglizimen hasse, insbesondere wenn sie im angelsächsichen Sprachraum unverständlich wären?) baldmöglichst mit dem Nachfolger ausgerüstet wird (der dann hoffentlich bedienbarer geraten sein wird). Aber wir schweifen ab. Beenden wir den Exkurs über urbane Mobilität und kehren zum Thema zurück. (Achtung Wortwitz.)

Dieses Wochenende also war das größere der tipo-quattro-Geschwister endlich wieder fahrfähig. Zusätzlich zur Kupplungshydraulik bekam auch die Vorderachse etwas Aufmerksamkeit – Traggelenke und Spurstangenköpfe wurden ersetzt. (Die Teile hatten gerade mal 302.000km gehalten). Auf der Rückfahrt erfreute ich mich dann an komfortablen, langstreckentauglichen Ledersesseln (in aktuellen Fahrzeugen anderer Hersteller eine absolute Seltenheit), klaren und gut ablesbaren, nicht aufdringlichen Instrumenten, einer vorzüglichen Erggonomie, bei der alles blind bedienbar ist (damit scheinen die Massenmarken unabhängig davon ob sie einen “Premiumanspruch” postulieren heutzutage überfordert) und der deutlich direkteren Lenkung sowie dem stark beruhigten Vorderwagen.

Die Kurzfassung: vier Personen (zwei davon wohlgenährt) mit reichlich Gepäck, ein kurzer Stau, zwei Kaffeepausen, 617 km und knapp über sechs Stunden. Im Display standen 7,8 Liter und ein Schnitt von 91km/h (da und in den 617km sind noch ein paar Meter Münchner Stadtverkehr mit drin). Zur Belohnung gab es Muschelsuppe – nach 47,5 Litern war der Tank randvoll. Macht 7,7Liter/100km. Ich wiederhole meine schon mehrmals gestellte Frage: was bitte haben die Fahrzeughersteller in den letzten 20 Jahren eigentlich gemacht?
Den Fahrer belohnte ein britisch-niederländischer Mineralölkonzern für seine Brennstoffwahl mit einem dänischen Spielzeug. (Chapeau! an die Marketingmannschaft: 2014 auf dem deutschen Markt die übriggebliebenen Reste der phillipinischen 2012er-Werbekampagne aufzubrauchen ist sehr effizient.)

Wie pflegte meine verstorbene Großmutter väterlicherseits (wie alle Großmütter eine sehr weise Frau) zu sagen: Männer werden nicht erwachsen, nur größer und älter. Auf meine Großmutter können Shell und Lego sich verlassen. ;-)


Disclaimer:

Mit dem Inhaber der lobend erwähnten Firma Schwedenteile ist der Verfasser persönlich bekannt. Außerdem hält der Verfasser u.A. Anteile an Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MLX29) und Daimler (WKN 710000).

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One more thing…

Vor geraumer Zeit, als alle Welt noch ausschließlich möglichst spät gebaute schwarze 900 turbo 16S kaufen wollte gründete sich im weltbesten Saabforum www.saab-cars.de die Interessengruppe der Sedanretter. Der Sedan, das ist die vier- oder zweitürige Stufenheckvariante (unter Limousine verstehen die Schweden und die Amerikaner etwas anderes). Im ländlichen Skandinavien und in den Staaten weit verbreitet, fristet der Sedan in Mitteleuropa ein Schattendasein. Hier wird Saab mit dem zugegeben genialen Fließheck assoziiert. Das ist – zumindest als Dreitürer – ja auch deutlich schöner und nebenbei durch mit der Stoßstange abschließende Ladekante und die riesige Heckklappe bedeutend praktischer.

Nichtsdestotrotz hat auch ein 900 Sedan Qualitäten. Der Kofferraum ist immer noch groß und die Sitzbank läßt sich immer noch umlegen – Pakete eines großen schwedischen Möbelhauses transportiert man damit genauso einfach wie mit dem CombiCoupé. Gut, in einen CC könnte man die Möbel auch im aufgebauten Zustand noch einladen, aber unpraktisch ist der Sedan eben nur im Vergleich zum CC – gegenüber anderen zeitgenössischen Mittelklasselimousinen schneidet er in diesem Kapitel ganz hervorragend ab.

Es gibt aber etwas, was der Sedan noch besser kann als der CC: Selten sein (zumindest in Mitteleuropa). Und schrullig aussehen. Außerdem muß ja irgendjemand auch die Autos kaufen, die die Masse verschmäht… Die Identifikation mit dem underdog führte sogar zu einer dem Sedan gewidmeten Webseite und einem in kleiner Auflage bestickten Hemd.

IMGP3973

IMGP3971

Warum grabe ich dieses alte Hemd heute aus? Weil es paßt.
Am Wochenende erwarb ich blind ein Auto. Nein, ich habe den Wagen noch nie gesehen, aber ich habe ein paar Bilder. Der Verkäufer wird den Wagen demnächst dankenswerterweise zur Werkstatt meines Vertrauens bringen, wo eine Begutachtung und bei positivem Ergebnis eine Grundwartung nebst Mängelbeseitigung zur Erlangung des H-Kennzeichens durchgeführt werden wird.

Weiteres folgt.

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Zum Anzug

Photo: Hauke Fischer / www.haukefischer.fr

Photo: Hauke Fischer / http://www.haukefischer.fr

… paßt, wie schon erwähnt, die silberne Raketa ganz vorzüglich.

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