Was lange währt…

… wird endlich gut. Die fehlenden Teile, die zur Überholung des als Ersatz beschafften 45608 noch benötigt wurden ließen sich auftreiben, und Frank Trubendorffer konnte sich endlich an die Arbeit machen – und hat dabei freundlicherweise auch gleich ein paar Bilder gemacht.

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Neu Lagern des Tauschgetriebes.

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Der Motor ist raus.

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Hier das alte Getriebe bzw der Blick in die Ölwanne. Kein Schlamm und keine Verkokungen, aber die Verlackungen sprechen dafür, daß die Temperaturexzesse des aufgeladenen b202 dem Motoröl doch gut zuzusetzen scheinen.

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Motor und Getriebe hängen am Haken, bereit zum Einbau.

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Neben dem notwendigen gönnen wir uns noch zwei kleine Verbesserungen: zum einen wird aus dem 45608 entgegen aller warnungen HFTs ein 45708 – mag sein, daß der Durchzug darunter leidet, mag sein, daß mir “mindestens 50kW” fehlen, um “ein Siebener berechtigterweise fahren zu dürfen” – ich probiere das jetzt einfach mal. Mein erster 16V turbo hatte die gleiche Getriebeübersetzung und kam mir damit nicht zu lang vor, ich hatte im Gegenteil das nierigere Drehzahlniveau und die geringere Geräuschkulisse bei Autobahngeschwindigkeiten sehr genossen.

Snövit_motorlager

Als zweites Bonbon gönne ich mir die hydraulischen Motorlager, die in den letzten Modelljahren des 900 ihre Vollgummi-Vorgänger ablösten. Zwischen 3000/min und 4500/min neigen die älteren 900 mit den Gummilagern nämlich zu einem gewissen Dröhnen, also genau in dem Drehzahlbereich, in dem man sich auf der Autobahn vorzugsweise aufhält. Die Lösung: entweder schleichen oder aber schneller als 180 fahren. Beides ist keine dauerhaft akzeptable Lösung – aber die hydraulischen Motorlager der späten 900 eliminieren das Dröhnen zum größten Teil.
Mit diesen beiden Maßnahmen sollte sich der Langstreckenkomfort des Schnewittchen also deutlich steigern lassen. In wenigen Tagen wird der Wagen fertig sein: ich freue mich drauf.

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Lanco automatic

Rückdeckel: "Lanco A60, stainless steel back, water resistant, swiss made"

Rückdeckel: “Lanco A60, stainless steel back, water resistant, swiss made”

Hinter der Marke Lanco steht die Langendorf Watch Co SA, eine der traditionsreichsten Adressen der schweizer Uhrenindustrie. In Langendorf wurden ein ganzes Jahrhundert lang, von 1873 bis 1973 Uhren hergestellt. Die hier abgebildete gut abgerockte Automatik stammt aus der Endzeit der Marke. 1965 wurde die Langendorf Watch Co von der Société Suisse pour l’Industrie Horlogère gekauft, die 1930 als Zusammenschluß vom Omega und Tissot entstand. Die Fertigung in Langendorf wurde 1973 eingestellt, der Markenname Lanco 1981 verkauft.

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Vostok Komandirskie

Die Uhr, auf diesem Blog fälschlicherweise als Amfibia vorgestellt und bei einem Apnoe-Extremtauchgang beschädigt, läuft mittlerweile wieder. Bei buran01 in Schöneberg hat man das Werk ausgetauscht. Sie läuft sehr genau, allerdings scheint mir die Gangreserve jetzt etwas kurz… das werde ich im Auge behalten müssen.
Auf meinen Wunsch wurde dort auch das Ziffernblatt getauscht – ich wollte das aufschneiderische “avtomatitscheskij” loswerden. Das “neue” Ziffernblatt hat eine gewisse Patina und auch die Zeiger hätten etwas neue Leuchtmasse vertragen können, wobei mich die Patina des Ziffernblattes deutlich weniger stört. Ist ja schließlich keine Neuware, bei Autos rechne ich ja auch mit Altersspuren. Im Dunkeln die Zeit ablesen zu können wäre aber doch irgendwie nett.

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Fast geschafft.

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Salzfreie Straßen wären jetzt schön – bei der derzeitigen Witterung ist an eine Überführung leider nicht zu denken.

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Der nächste Meilenstein…

… wurde in der zweiten Januarwoche erreicht.

Bis hierhin sind schon Abschläge über 2500,- Doppelmark gezahlt worden, die endgültige Rechnung wird wohl die 3000,- sprengen. Damit bleiben wir vorerst unter der Forumsdefinition – “Ein guter Saab 900 kostet mindestens 5000 Euro!” – eines guten Autos, sind aber von dieser Schwelle weniger weit entfernt, als mir lieb ist.
Ich lasse dabei allerdings noch einen Tempomaten nachrüsten, denn die viel zu kurze Dreigangautomatik zwingt zum langsamfahren, wenn einem nicht die Ohren abfallen und das Portemonnaie an der Tankstelle ausbluten soll, und langsamfahren ohne Tempomat ist eine Qual. (Jedenfalls, wenn sich das langsamfahren nicht wie beim 200d aus der Maximalleistung zwangsläufig ergibt, sondern man den Gasfuß aktiv hochheben muß, anstatt ihn einfach irgendwo draufstellen zu können.)
Tempomat gab’s im GLE zumindest im Modelljahr 1983 nicht ab Werk (das Plüschtier ist allerdings Modelljahr 1984, für ’84 habe ich nur leider keinen Katalog mit Ausstattungsliste) – aber im Zubehörkatalog von 1986 taucht der Tempomat als Nachrüstlösung auf. Damit ist das auf jeden Fall auch für Originalitätsfetischisten unangreifbar.

Fertig ist das Auto allerdings wahrscheinlich noch nicht, es gibt nach wie vor einige kleine Stellen, an denen zwar der Rost beseitigt wurde, die aber bis jetzt nur mit farblich halbwegs angeglichenem BranthoKorrux geschützt sind. Auch der Klarlack des Kofferraumdeckels ist nicht mehr schön. Ich hadere noch mit mir selbst, ob da noch ein Lackierer ranmuß oder ob ich das als “Patina” betrachte und so lasse. Denn eigentlich muß man den Originallack erhalten.

Jetzt gilt es nur noch eine brauchbare Versicherung zu finden und dann wird das Plüschtier zugelassen. Ein Wunschkennzeichen ist auch schon gesichert.

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Tissot Seastar

Ich muß gestehen, daß sich bei mir nach Verkauf der Junghans mittlerweile wieder eine Quarzuhr eingefunden hat. Zu meiner Entschuldigung führe ich an, daß das keineswegs beabsichtigt war. Ich hatte zwei Auktionen geöffnet, einmal mechanisch und einmal das Batteriependant, weil ich mir die Preisdifferenz besehen wollte.

Tja, und dann hat eine äußert charmante Ablenkung dafür gesorgt, daß ich im falschen tab des browsers geboten habe. Kurz darauf trudelte dann folgendes bei mir ein:

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Und was machen wir jetzt damit? Schick ist es ja, aber eben leider auch batteriegetrieben. Sollte also einer der hochgeschätzten Leser unbedingt eine güldne Tissot suchen…

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Julklapp

Eigentlich nicht mehr Lieferbar: Endtopf 9000 CC turbo.

Eigentlich nicht mehr Lieferbar: Endtopf 9000 CC turbo.

Nun, nur fast. Geschenkt war es nicht, aber daß Tim von schwedenteile.de überhaupt noch einen Endtopf für einen 9000 CC turbo auftreiben konnte ist dennoch ein Grund zu Freude. (Es gibt eigentlich nichts mehr. Gar nichts. Nüscht, nada, niente.) Wenn er den dann auch noch zu einem äußerst fairen Kurs verkauft, anstatt ihn seiner Seltenheit gemäß in Gold oder anderen beliebigen Edelmetallen aufwiegen zu lassen erst recht.

Ja, das ist ein originales Originalteil, kein billiger Walker- oder Bosal-Nachbau.  Die Werksausrüstungsabgasanlagen hielten bei Saab-Scania immer grob 20 Jahre...

Ja, das ist ein origiales Originalteil, kein billiger Walker- oder Bosal-Nachbau.
Die Werksausrüstungsabgasanlagen hielten bei Saab-Scania immer grob 20 Jahre…

Und wenn es sich dabei dann noch nicht einmal nicht um einen billigen Nachbau mit erfahrungsgemäßer Haltbarkeit von zwei bis drei Jahren, sondern gar um ein schwedisches Originalteil handelt, dann ist auch der größte Zyniker geneigt, wahlweise an das Christkind oder das amerikanische Getränkemaskottchen zu glauben.

Tack så jätte mycket!

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