Und wenn morgen die Welt unterginge

soll Bismarck gesagt haben, so zöge ich heute noch nach Mecklenburg, denn dort passiert alles hundert Jahre später.
Die Uckermark gehört zu Brandenburg, ist aber von drei Seiten von Mecklenburg-Vorpommern umgeben. Das ist, wie jeder Durchreisende bestätigen kann, nicht ohne Auswirkungen geblieben – die Folgen sind aber ausgeblieben, wie so manches andere auch.
Die Wende zum Beispiel, und der Kapitalismus. Die blühenden Landschaften übrigens ebenfalls, stattdessen gibt es Windräder.

Und hier, wo noch letztes Jahr der Bürgermeister an verdiente Genossen Beamte das Banner der Arbeit verlieh, hier hält man eisern am Fortschritt fest.
Während in der Bucht von Portovaya noch gefeiert wird, gehen die uckermärkischen italienischen Werktätigen schon der Arbeit nach, streben der Vollendung der – ach, lassen wir das.

Bilder vom Bau gibt’s hier:

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Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.
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3 Antworten zu Und wenn morgen die Welt unterginge

  1. Der Kutscher schreibt:

    Komm ins schöne Bayernland, da gibts so einen Krampf nicht. Kunststück, wie auch 🙂

    Dafür haben wir Berge, München und das Newscafe. Ebenfalls das Streetcafe, welches dringend wieder heimgesucht werden sollte, werter Herr.

  2. haukef schreibt:

    … aus landwirtschaftlicher Sicht gibt das in Bbg nur die beruehmten ‚3K‘-Boeden. Kiefern, Karnickel, Konkurs 😉
    Da kannze dann besser Geld verdienen und Muehlen drauf parken.

    Huhu))

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