Pfannkuchen und Spiegel(eier)

Es ging schon wieder das Spielkind mit mir durch: gleich drei neue Linsen liefen mir binnen kürzester Zeit zu.

SMC Pentax-M 1:2.8 40mm, SMC pentax-DA 1:2.8 40mm

SMC Pentax-M 1:2.8 40mm, SMC pentax-DA 1:2.8 40mm

SMC Pentax-M 1:2.8 40mm, SMC pentax-DA 1:2.8 40mm

SMC Pentax-M 1:2.8 40mm, SMC pentax-DA 1:2.8 40mm

40mm könnte ich mir als für den urbanen Raum durchaus brauchbar vorstellen. Während der italienischen Studienreise war ich dauernd damit beschäftigt, Objektive zu tauschen – meistens zwischen dem 50er und dem Weitwinkel. Das M40 läge von der Brennweite her in der Mitte (und ist mit f=2.8 zwar kein Lichtwunder, aber auch alles andere als duster).
Das DA40 als Neuinterpretation für das digitale Zeitalter zu erwerben gebot dann die Neugier.
Erste Eindrücke des heutigen Spazierganges: der Blickwinkel des 40mm ist im Kleinbildformat tatsächlich überaus reizvoll. An APS-C finde ich das dagegen etwas schwierig – vielleicht gab es 62mm zu Filmzeiten nicht zu Unrecht nicht. Da muß ich wohl noch etwas spielen, bis ich das sinnvoll einzusetzen lerne.

Etwas einschränkend sind die Nahbereichseinstellgrenzen von 0,6 (M) bzw 0,4 Metern (DA), die vielleicht einige meiner geliebten Schärfentiefespielchen unterbinden werden. Befreiend dagegen die unglaubliche Kompaktheit: eine Film-Spiegelreflex wirkt gegen eine ernstzunehmende Digitale ja schon grundsätzlich zierlich, mit dem M40 paßt die LX fast in eine Jackentasche. Das DA40 baut mangels Blendenring noch deutlich flacher, aber die K5 ist (obwohl für eine ambitionierte Digitale recht klein) bedeutend klobiger. In Länge und Breite tun sich k5 und LX mit montierten Pfannkuchen nicht viel, die k5 ist aber deutlich höher und durch den Griff auch klobiger. Aesthetisch gewinn die LX deutlich, an der k5 passen die Proportionen nicht mehr.
Aber Aesthetik ist nicht der hauptsächliche Zweck eines Arbeitsgerätes. Wären die Kameras Handfeuerwaffen, man würde ihnen mit den pancakes einen deutlichen Zugewinn an „Führigkeit“ attestieren.

Für seine Brennweite ebenfalls absurd klein ist auch das dritte Neuspielzeug:

MC Rubinar 8/500 Makro,МС Рубинар 8/500 макро

MC Rubinar 8/500 Makro,МС Рубинар 8/500 макро

Ja, daß die Bildqualität bei Spiegeltele nicht so großartig sein soll ist mir bekannt. Daß man auf Blende 8 festgelegt ist finde ich auch eher unschön. Aber Gebrauchtpreise von 50€ für ein Spiegeltele zu 1000+€ für ein brennweitenäquivalentes „richtiges“ Objektiv von Pentax machen die Entscheidung ziemlich einfach. 😉
Die Verarbeitungsqualität macht – wie auch bei den Objektiven für die Kiev88 – einen zwiespältigen Eindruck: Das Ding wirkt grobschlächtig und robust, aber wie schon bei den Objektiven für die „Hasselbladskaya“ ist der Focusring unregelmäßig schwergängig und fühlt sich knirschend an.
Premiere wird das Rubinar aller Vorraussicht nach beim diesjährigen Schlammgrillen feiern und dann hoffentlich beim Wassersport. Außerdem wollte ich schon immer mal ein Donut-Boké backen…

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Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.
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