Wer braucht schon einen Diesel?

Erinnert sich noch jemand an die KdF-Werbungen zum Passat B5 (müßte der 1.9er RumpeldieselPumpe-Düse sein)?

Da ging es um die Reichweite. Weit über 1000km mit einer Tankfüllung. Bis zu 1370, um genau zu sein. War eine große Kampagne, damals, mit Plakaten an jeder zweiten Hausecke. Im Fernsehen kam man auch nicht darum herum. Der Werbespot ist auf youtube zu finden:


Neulich mußte ich wieder daran denken. Deswegen:

reichweite_klein

Ja, zum Passat B5 TDI fehlen immer noch 64km. Aber im Unterschied zum Typen in der Werbung, der offensichtlich nicht nur unter Durst, sondern auch unter Rückenschmerzen leidet konnte ich bis jetzt noch nach jeder Fahrt aussteigen und war fit. 😉

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Über turboseize

Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.
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9 Antworten zu Wer braucht schon einen Diesel?

    • turboseize schreibt:

      Is‘ ja nicht so, daß der Schwedenfiat nicht auch schonmal von den Gelben nach Hause gebracht worden wäre
      (bei Kilometer 302017, um genau zu sein).

      Welche Maschine hast Du im Caddy drin? Injektorstreß ist einer der Gründe, warum ich keine modernen Diesel mag. Dann lieber saugrohreinspritzende Benziner.
      Die haben eh noch einen schönen Nebeneffekt: Windgeräusche en Masse, aber wenigsten kein Dieselnageln! 😀

      (Vorkammerdiesel sind dagegen irgendwie cool. Baut aber keiner mehr, sowas…)

  1. Laurent schreibt:

    Bei dem Spot denke ich als erstes: Wer fährt 1300 KM ohne Flüssigkeiten mitzuführen. Wieder mal das Ziel komplett verfehlt, KfD ….

  2. Der East schreibt:

    Ist aber doch kein reines KdF-Problem: Bei Ford kollabieren gerade die 2,2TDCI-Motoren (Quelle: ADAC), bei BMW und Mercedes haben sie die Steuerketten nicht im Griff, u.a. weil die Controller an 1€ sparen. Renault -TcE machen durch Risse im Block die Grätsche. Das ganze ist Politik: Dem Kunden wird ein Auto verkauft, dass nach der Garantie einen heftigen Motorschaden produziert, der mit überhöhter Reparaturrechnung auch noch nach dem Kulanzabzug nachträglich Geld in die Kassen der Hersteller spült. Bei Renault zB sieht die Rechnung so aus: Motorschaden nach 4Jahren und 36.000km: Reparatur angeblich 8.000€. Nach aufmucken des Kunden noch 4.000€. Wer jetzt demütigt „Ja“ zum Kulanzangebot macht, ist der Dumme, denn man kann für 2.500€ den Schaden selbst beheben…(zum anschauen: WDR -Servicezeit: „Motorschaden-was nun?“) Mein Fazit: Neuwagen? -Nein Danke!

  3. dermultiplepapa schreibt:

    Mit meinem Auto sind über 1000 km zwischen den Tankstops kein Problem, und das ist ein Benziner.

  4. Pingback: Seiner Zeit weit voraus, oder: Wer braucht schon einen Diesel? Zweiter Teil. | Schneewittchensaab

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