Saab Bilmuseum – das Museum der Enthusiasten

Das „entusiasternas museum“ beginnt direkt neben dem Eingang, links des Ursaabs und der Rampe.
Hier stehen die Leihgaben von Privatpersonen, mehr oder weniger ungewöhnliche Autos, die von mehr oder weniger ungewöhnlichen Leuten gefahren wurden und werden.

Den Anfang macht ein von Leif Mellberg verunstalteter Flügeltürer.

Irgendwann im Laufe der Zeit tauschte der Wagen sein blaues Plüsch gegen weißes Leder, und auch außen verschwanden die blauen Akzente. Nur der Name „blue spirit“ erinnert noch daran.

Sportlich geht es weiter: zunächst mit einem etwas böseren 99.

Dieser kleine, knuffige 96 dagegen wurde von zarter Damenhand durch die wohl absurdeste Rally der Welt geprügelt:

Ein weiterer 96 zeigte anschaulich, daß Autofahren auch für Kinder früher spaßiger war.

Stellvertretend für die Alltagsautos, die zwar gewartet, nicht aber verhätschelt werden steht Klas‘ 99. Gute 830.000km lief der vergaserbefeuerte Wagen als Alltags- und Dienstauto des Tierarztes, bis ihm irgendwann das Einparken ohne Servolenkung zu schwer fiel. Bis auf einen Kopfdichtungsschaden sah das Auto in der Regel keine Werkstatt von innen, sondern wurde von Klas in dessen Garage selber gewartet – das dafür aber penibelst.
Johan D., dem der Wagen danach zulief, hat zum Glück der Verlockung widerstanden, die Patina wegzupolieren…

Die beiden letzten Autos in dieser Abteilung geben sich dagegen wieder betont sportlich und wenig alltäglich.

Der Ford-V4 des froschgrünen 96 ist in Heimarbeit turbobefeuert. Leistung und Haltbarkeit zu vereinen scheint keine ganz triviale Aufgabe gewesen zu sein; genutzt wurde der Wagen hauptsächlich bei Veranstaltungn auf Asphalt und Eis, wie die danebenstehenden „Winterreifen“ bezeugen können.

Dieser 99 lernte im Allgäu das laufen bzw fliegen: ein echter Heuschmid. Auch dessen Winterbereifung ist … interessant.

Nächste Folge: Motor-Porn.

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Über turboseize

Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.
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3 Antworten zu Saab Bilmuseum – das Museum der Enthusiasten

  1. elsch schreibt:

    Bezüglich vergessene Marke: Trelleborg gibt’s immer noch und das auch noch im Reifen-Geschäft; nur fallen wir Pkw-Nutzer nicht mehr in den Kundenkreis. Laste auf, stemme Schwereres und bewege dich (noch) langsamer, dann könnte es wieder etwas werden mit der südschwedischen Stadt auf der Reifenflanke.

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