Sommer.

Sommer. Jene furchtbare Jahreszeit, die jegliche geistige wie körperliche Aktivität mit sengender Hitze und/oder bleierner Schwüle erstickt und intelligentes Leben verunmöglicht. Wer mit purem Überleben beschäftig und panisch auf der Suche nach Schatten und Abkühlung ist, dem bleibt wenig Muße für Kunst und Kultur. Das Geistige muß dann zwangsläufig zu kurz kommen. (Der geneigte Leser mag dies als Androhung respektive vorauseilende Entschuldigung einer Sommerpause auffassen.)

Der Sommer hat jedoch auch einen (einen einzigen!) Vorteil: Man kann Sommerreifen aufziehen.

Die ersten Kilometer nach dem Wechsel auf Sommerreifen sind jedes Mal ein purer Quell der Freude. Einlenkverhalten, Lenkpräzision und Querbeschleunigung – erst im direkten Vergleich wird einem dann wieder bewußt, worauf man mit Winter- oder Ganzjahresreifen so lange verzichtet hat.
Beachtlich auch (und den sparsamen Preußen erfreuend), daß man den geringeren Rollwiderstand der Michelin Energy Saver förmlich spürt. Hoffentlich schlägt sich das auch demnächst wieder im Spritmonitorprofil nieder.
Die Reifen gehen jetzt in ihr der Erinnerung nach viertes, der DOT-Nummer nach fünftes Jahr. Wenn alles nach Plan verläuft werde ich dieses Jahr endlich wieder an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen können – ich bin gespannt, wieviel Naßgrip sich die Michelins noch erhalten haben.

À propos Sommerreifen: Für den V6 meiner Lieblingsfahranfängerin hatten wir neulich einen zweiten Satz Elchschaufeln erstanden. Nun ist die Entscheidung gefallen: bestellt sind Uniroyal Rainsport 3. Gefordert waren herausragende Nässequalitäten; Sportlichkeit im Trockenen oder absurde Laufleistungen waren dagegen nicht gefragt (die Dame mag immer noch keine Kurven, hat aber mittlerweile entdeckt, daß der V6 bei hohen Drehzahlen aufwacht und sich auf schnellen geraden Autobahnetappen wohl fühlt).
Von der Aquaplaingresistenz und dem Naßgrip der Rain Expert war ich bekanntlich schwer beeindruckt, die uniroyaltypischen Schwächen wie Schwammigkeit im Trockenen sind beim 902 eh vollkommen nebensächlich, denn Lenkpräzision und Sportlichkeit kann das Ding – anders als ein echter 900 – schon ab Werk nicht, insofern kann man dahingehend auch mit der Reifenwahl nichts mehr ruinieren.

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Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.
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